„Zurück in die Zukunft“ oder „Oh, wie schön (und aufregend) ist das Fahren mit Strom“

Erfahrungsberichte aus dem Alltag frischgebackener Elektrofahrzeug-Besitzer

Die ersten Tage mit dem Tesla Roadster von Fröschl Systems aus der Sicht von Florian und Nicolas Fritsch


Neue Generation – neuer Antrieb

July 18th, 2010

18.07.2010, Florian Fritsch: Wie so oft wird unser Tesla heute mal wieder als Ausstellungsstück verliehen – und zwar für die Infoveranstaltung “Alternative Antriebe”, die vom TÜV SÜD gemeinsam mit den Automobilkaufleuten des Beruflichen Schulzentrums Matthäus Runtinger organisiert wurde. Hier haben die Schüler jede Menge auf die Beine gestellt: Sämtliche frühere und neuartige Antriebsarten werden erklärt und teilweise anhand von Exponaten dargestellt. Neben unserem Tesla Roadster sind z. B. noch ein Porsche Cayenne Hybrid, eine Audi RS2 mit Gasumbau sowie ein BMW 320 efficient dynamics vor Ort. Sogar der Radiosender Charivari ist anwesend und für allerlei Verpflegung ist bestens gesorgt. Doch wie wir das von anderen Veranstaltungen kennen, ist unser orangener Elektrosportwagen das absolute Highlight des Events. Wie viel Spaß die Jugendlichen mit dem Elektroflitzer hatten, ist beispielhaft sehr gut an nachfolgendem Bild zu erkennen. ;-)

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Juhuuu!

Übrigens: Die Veranstaltung wurde überraschenderweise größtenteils von weiblichen Schülern organisiert, die offensichtlich erkannt haben, welche Technologien in Zukunft angesagt sind. Dazu sagen wir: Super, Mädels! Weiter so! :-)

Elektroauto selbstgemacht

April 13th, 2010
13.04.2010, Florian Fritsch: Bei unserem Vortragsabend am 22. März in der Energieagentur Regensburg hatte ich Andreas Stolze kennengelernt, Mechatronik-Student an der Fachhochschule Regensburg. Neben seinem Studium ist er Teamleiter des Projekts „Formula Student Electric“. Hier bauen Studenten aus verschieden Fachbereichen wie Elektrotechnik, BWL, Informationstechnik etc. in Teamarbeit einen einsitzigen Rennwagen mit Elektromotor. Einmal im Jahr findet dann ein Wettbewerb statt, bei dem Elektroautos von Teams aus aller Welt gegeneinander antreten. Neben Schnelligkeit zählen allerdings auch Aspekte wie z. B. Konstruktion, Wirtschaftlichkeit und dauerhafte Leistung. Heute kommen vier Mitglieder von FSE zu Fröschl Systems, um ihr Projekt vorzustellen. Begeistert von der Idee und der Motivation der Studenten sage ich spontan zu, das Projekt zu unterstützen. Wie wir die Zusammenarbeit gestalten können, wird sich in der nächsten Phase des Projekts zeigen, wenn die Planungen konkreter werden.
V.l.n.r.: Stefan Kürzinger, Florian Fritsch, Josef Engl, Andreas Stolze und Johannes Spies

V.l.n.r.: Stefan Kürzinger, Florian Fritsch, Josef Engl, Andreas Stolze und Johannes Spies

Bloodhound Gang electrified

March 11th, 2010
11.03.2010, Nicolas Fritsch: Die US-Rock-Band Bloodhound Gang kommt heute für ihr einziges Deutschland-Konzert nach Regensburg. Vor dem Auftritt machen sie noch einen kurzen Abstecher zu unserem Partnerunternehmen PG-Bikes, um das neue Black Block E-Bike zu testen. Da ich gerade mit dem Tesla Roadster unterwegs bin, gebe ich dem Bassisten Jared Hasselhoff die Gelegenheit, eine Runde mit mir zu drehen. Und wie es scheint, kann sich auch ein cooler Rock-Star über kleine, schnelle Fahrzeuge freuen, die weder stinken, noch Lärm machen. Spaß gemacht haben die Probefahrten jedenfalls… ;-) Here we go!
Jared Hasselhoff und Nicolas Fritsch

Jared Hasselhoff und Nicolas Fritsch

Politisch korrekt

January 24th, 2010
24.01.2010, Florian Fritsch: Der CDU-Kreisverband Heilbronn veranstaltet diesen Sonntag einen Bürgerempfang. Gastgeber ist die Firma KACO new energy GmbH in Neckarsulm, ein Spezialist für Stromrichter und in erster Linie Lieferant von Photovoltaik-Wechselrichtern. Als umweltbewusstes und in der Öffentlichkeit stark engagiertes Unternehmen möchte KACO an diesem Tag auch auf die Bedeutung erneuerbarer Energien hinweisen und hat sich hierfür den Tesla Roadster von Fröschl Systems ausgeliehen. Der eigene Tesla ist zwar schon bestellt und sogar eine richtige Stromtankstelle ist auf dem Firmenparkplatz bereits installiert, aber die Lieferung des firmeneigenen Elektroautos wird noch einige Zeit dauern, so dass ich gerne aushelfe und als 100%-Botschafter in mein Heimat-Bundesland aufbreche. Rund 750 Gäste waren der Einladung gefolgt und lauschen interessiert den Reden von u.a. KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann sowie Stefan Mappus, dem zukünftigen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. Im Anschluss an das Pflichtprogramm folgt dann endlich das Vergnügen und einige der Herren nutzen die Chance auf eine Probefahrt mit dem Tesla Roadster.
Tesla fahren macht sichtlich Spaß: Stefan Mappus, zukünftiger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, mit Florian Fritsch nach der Probefahrt

Tesla fahren macht einfach Spaß: Stefan Mappus, zukünftiger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, mit Florian Fritsch nach der Probefahrt

KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann - ebenfalls sichtlich begeistert vom "Fahren mit Strom" - mit Florian Fritsch

KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann - ebenfalls sichtlich begeistert vom "Fahren mit Strom" - mit Florian Fritsch

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung: Politiker und Bürger nehmen den Tesla Roadster genau unter die Lupe

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung: Politiker und Bürger nehmen den Tesla Roadster genau unter die Lupe

Recht schnell löst sich bei den Testfahrern die Anspannung der politischen Diskussionen und schon bald steht der Fahrspaß im Vordergrund. Nach ein paar kürzeren und einigen längeren Runden im Elektroflitzer sowie zahlreichen netten Gesprächen ziehe ich schließlich das Fazit, dass sogar eine politische Veranstaltung durchaus Spaß machen kann. ;-)

 
 

E-Mobilität (er)leben

January 9th, 2010
09.01.2010, Florian Fritsch: Vor kurzem rief mich Anton Zizler, erster Vorstand des Fremdenverkehrs- und Kulturvereins Steinberg am See, an, da er im Raum Schwandorf eine Veranstaltung zum Thema Elektromobilität plant. Er hatte über die Medien von Fröschl Systems, unseren Projekten und dem Tesla Roadster erfahren und wollte anfragen, ob wir Interesse haben, an seinem Event mitzuwirken. Da seine Pläne interessant klingen und ich als 100 %-Botschafter solche Bewegungen immer gerne unterstütze, beschließe ich kurzerhand, ihn und seine Frau Marianne heute in Wackersdorf zu besuchen, um sein Vorhaben persönlich zu besprechen. Als ich dort ankomme, werde ich bereits erwartet. Die beiden betreiben in ihrem Haus Sonnenblick zwei Ferienwohnungen und ein Appartement und spätestens beim gemütlichen Kaffeetrinken und Kuchenessen wird mir klar, dass sie wirklich etwas von Gästebewirtung verstehen. Nach einem kurzen Kennenlernen möchte ich Anton Zizler nicht länger auf die Folter spannen und mache mit ihm eine Spritztour im Tesla. Zielstrebig lotst er mich zu seinem nahe gelegenen Elternhaus, wo uns bereits eine größere Gruppe von Menschen empfängt, um den lautlosen Elektroflitzer zu bestaunen. Nach einer weiteren Probefahrt mit seiner Frau Marianne, zahlreichen Begeisterungsstürmen, motivierten Diskussionen zum Thema Elektromobilität und erneuerbare Energien sowie etliche Kuchenstücke später, steht definitiv fest, dass Fröschl Systems den für 02. Mai 2010 geplanten Erlebnis-Sonntag um den Steinberger See unterstützen wird. Neben unserem Tesla Roadster werden dort u.a. diverse (vorrangig zweirädrige) strombetriebene Fortbewegungsmittel vorgestellt. Mehr soll zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht verraten werden. Alle Infos zur Veranstaltung folgen aber schon bald auf www.steinberger-see.de. (Übrigens: Falls eine Firma oder auch Privatperson etwas zu diesem Event beisteuern und den Fremdenverkehrs- und Kulturverein unterstützen möchte, stellen wir gerne den Kontakt her. Eine E-Mail an info@frosys.com genügt!)
Anton Zizler und Florian Fritsch vor dem Haus Sonnenblick

Anton Zizler und Florian Fritsch vor dem Haus Sonnenblick

Tesla`s erster Winter

January 4th, 2010
04.01.2010, Florian Fritsch: Schon mehrmals wurde mir in den letzten Tagen die Frage gestellt, ob man denn auch bei Eiseskälte und auf Schnee elektrisch fahren kann. Und ob man das kann! Natürlich hat der Tesla Winterreifen verpasst bekommen – wie jedes andere Auto auch. Und das Abkratzen der eisbedeckten Scheiben bleibt einem logischerweise auch bei strombetriebenen Fahrzeugen nicht erspart. Doch Startprobleme gibt es beim Elektromotor sicherlich keine. Auf Knopfdruck springt der Roadster an und die Heizung wird so schnell warm wie ein handelsüblicher Fön. Ein Tesla fährt sich also gerade im Winter äußerst angenehm. Lediglich auf die empfindlichen Lithium-Ionen-Akkus sollte man ein wenig achtgeben und den Wagen bei längerem Parken und bei Temperaturen unter -15°C auf jeden Fall angesteckt lassen.
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Schneebedeckter Tesla

Orange attraction

November 26th, 2009
26.11.2009, Florian Fritsch: Da die lokale Tagespresse Fotos vom Tesla und der Ladesäule machen möchte, mache ich mich heute auf dem Weg zum Regensburger Domplatz. Redakteur und Fotograf sind sich einig, dass dies die geeignete Kulisse sei. Es ist zwar ziemlich kalt, aber das Wetter ist trotzdem schön, so dass relativ viele Leute in der Stadt unterwegs sind. Unter ihnen auch die Klasse 5b von der Hauptschule Burglengenfeld, die den sonnigen Tag nutzt, um einen Ausflug zu machen. Ähnlich wie bei einigen Touristen wird der Dom für die Kinder nach ein paar Bildern uninteressant. Plötzlich richten alle ihre Kameras auf den Tesla und knipsen fleißig den Elektroflitzer. Natürlich freue ich mich über das große Interesse der Schüler und beantworte gerne alle ihre Fragen. Schließlich gehören diese Kinder zu der Generation, für die das Fahren mit Elektroautos bereits völlig normal sein wird, wenn sie in ein paar Jahren ihren Führerschein machen dürfen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für das nette Gespräch und liebe Grüße nach Burglengenfeld!
Florian Fritsch mit der Klasse 5b von der Hauptschule Burglengenfeld

Florian Fritsch mit der Klasse 5b von der Hauptschule Burglengenfeld

Tesla Superstar

November 16th, 2009
16.11.2009, Nicolas Fritsch: Seit ein paar Tagen bin ich mit dem Tesla in Berlin, da er für Filmaufnahmen benötigt wird. Das ZDF dreht einen Fernsehfilm, der in der Zukunft spielt und weil Tesla Motors so schnell kein Fahrzeug mehr auftreiben konnte, stellen wir unseren Roadster zur Verfügung. Der Film wird „2030 – Aufstand der Jungen“ heißen, im Frühjahr 2010 im Fernsehen zu sehen sein und ist die Fortsetzung von „2030 – Aufstand der Alten“ aus dem Jahr 2007. Eigentlich sollten die ersten Szenen mit dem Tesla bereits am Freitag gedreht werden. Da es sich aber um einen nicht ganz ungefährlichen Stunt handelte, war dem Regisseur das Risiko aufgrund der hohen Versicherungssumme des Teslas dann doch zu hoch. Also ist heute, Montag, der erste Drehtag, was für mich bedeutet, ich muss um 4.30 Uhr aufstehen, um bis 6 Uhr am Flughafen Tempelhof zu sein. Dort hatte ich den Tesla in der alten Feuerwache abgestellt. Schließlich verfügt die Feuerwehr aus guter Erfahrung immer über einen Starkstromanschluss und bietet somit eine perfekte Lademöglichkeit für Elektroautos.
Tesla lädt in der Feuerwache
Tesla lädt in der Feuerwache
Die Dreharbeiten finden in den Babelsberger Filmstudios statt. Ich bin pünktlich um sieben Uhr am Set, muss aber dennoch zwei Stunden warten, bis die Szene mit dem Tesla gedreht wird. Trotz eisiger Kälte vergeht die Zeit bis dahin allerdings ziemlich schnell, da Schauspieler und Leute von der Filmcrew alles über den orangenen Elektroflitzer von mir wissen wollen. Die Szene mit dem Tesla und der Ladesäule ist dann letztendlich relativ bald im Kasten. Noch schneller wäre es allerdings erledigt, wenn einige nicht weit entfernte Handwerker sich der allgemeinen Ruhe am Set anschließen würden. So sind wir gezwungen, die gewünschte Einstellung doppelt so oft zu drehen, wie ursprünglich geplant.
Tesla am Film-Set

Tesla am Film-Set

Aber obwohl alles schnell vorbei war, war der Dreh auf jeden Fall sehr spannend und es ist toll, dass das Thema Elektromobilität auch durch Film und Fernsehen vorangetrieben wird. Klar, dass ich die Filmpremiere kaum erwarten kann! :-) Sobald wir den Sendetermin kennen, wird er natürlich hier im Blog bekannt gegeben.
Nicolas Fritsch mit Schauspielerin Lavinia Wilson

Nicolas Fritsch mit Schauspielerin Lavinia Wilson

 

Wer zuerst kommt, tankt zuerst.

November 10th, 2009
10.11.2009, Florian Fritsch: Am 20. Oktober hatte ich ja bei E.ON Energie angefragt, ob und wie ich die bereits in München installierten Ladesäulen nutzen könnte. Nach der Rücksendung des unterschriebenen Nutzungsvertrags ist es nun heute endlich so weit: Mit der Post bekomme ich meine E.ON-Tankkarte. Außerdem liegt noch ein Pollerentriegler bei, da einige Tankparkplätze mit einem Poller gegen Fremdparker geschützt sind. Es warten allerdings noch weitere Hürden auf mich, z.B. haben Testfahrer des MINI-E-Projekts grundsätzlich Vorrang und bei manchen Ladestationen gilt schlicht und einfach die Regel “Wer zuerst kommt, tankt zuerst”. Trotzdem freue ich mich darüber, ab heute offiziell Zugang zu einer richtigen Stromtankstelle zu haben. Ob das Ganze in der Praxis auch tatsächlich schon funktioniert, das werde ich bei nächster Gelegenheit testen und dann natürlich hier im Blog darüber berichten.
E.ON Tankkarte + Pollerentriegler

E.ON Tankkarte + Pollerentriegler

Gemeinsam ans Ziel

November 6th, 2009
06.11.2009, Florian Fritsch: Als Verfechter des Fahrens mit Strom ist man immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, die sich ebenfalls für das Thema interessieren und an dessen Umsetzung arbeiten. Deshalb kommt heute Jürgen Pfannenstein, einer der Vorstände und stellvertretender Präsident des Bundesverbandes für Elektromobilität, nach Regensburg, um mit mir zu besprechen, wie wir gemeinsam etwas bewegen können. Natürlich ist Fröschl Systems ab sofort Mitglied im Bundesverband. Aber darüber hinaus möchten wir noch mehr tun, um die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben. Neuigkeiten dazu gibt es schon bald auf unserer Webseite unter www.frosys.com. Wer bis dahin mehr über den Bundesverband der Elektromobilität erfahren oder vielleicht sogar auch Mitglied werden möchte, findet alle notwendigen Infos auf www.bem-ev.de. Übrigens: Sogar einem „Fachmann“ in Sachen strombetriebener Fahrzeuge kann man mit einer Probefahrt im Tesla Roadster noch eine Freude machen. Herr Pfannenstein`s Worte nach der Probefahrt: „Einfach g…!“ :-)
Florian Fritsch und Jürgen Pfannenstein vor der Probefahrt

Florian Fritsch und Jürgen Pfannenstein vor der Probefahrt